So gewinnen wir die Abstimmung

Laut einer aktuellen Meinungsumfrage würden zurzeit 30 Prozent der Stimmberechtigten das Energiegesetz ablehnen, und 61 Prozent würden es annehmen. Wir müssen also Unentschiedene gewinnen und Leute, die heute noch mit Ja stimmen würden (erst die Hälfte der Stimmberechtigten hat sich mit der Vorlage auseinandergesetzt). Das Ergebnis am 21. Mai hängt jetzt vom Einsatz jedes Einzelnen ab! Tipps:

  • Viele Medien sympathisieren mit dem Energiegesetz und geben den Gegnern wenig oder verzerrt Raum. Wir können das nicht ändern. Deshalb müssen wir selbst Situationen herstellen, in denen wir die Bevölkerung erreichen: Podiumsdiskussionen organisieren, Gastartikel publizieren, Leserbriefe und Online-Kommentare auf Zeitungsartikel und Facebook-Beiträge schreiben usw.
  • In eigenen Beiträgen weder den Gegner noch Verbündete ansprechen, sondern alle übrigen, also die Unentschiedenen und die nicht restlos Überzeugten. Nur sie können uns zum Sieg verhelfen. Im Gespräch daran anknüpfen, was sie spontan glauben und meinen, dann Brücken zu einem Nein zu bauen.
  • Schwindeleien des Gegners nicht hinnehmen, sondern entschieden korrigieren. An Falschaussagen wie „Kernenergie und fossile Energien werden subventioniert“, „Fotovoltaik ist wirtschaftlich“ oder „Das Energiegesetz kostet 40 Franken pro Haushalt“ hätten wir uns nie gewöhnen dürfen! Uninformierte Zuhörer halten Unwahres solange für wahr, wie es unwidersprochen bleibt.
  • Vor einem öffentlichen Auftritt überlegen, welche Botschaften Sie vermitteln wollen, und diese von sich aus einbringen. Also nicht nur Fragen beantworten, sondern selbst Themen setzen.

Ein neues Nein-Plädoyer finden Sie auf unserer Kampagnenseite. (Französisch hier)

Hier eine PowerPoint-Präsentation mit nützlichen Illustrationen zur Unterlegung unserer Argumente. Und hier eine Erklärung, warum die Strombranche das Energiegesetz nicht bekämpft.

Kampagnenmaterial des überparteilichen Komitees unter der Führung der SVP finden Sie hier.

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