Nächster Halt: Volksabstimmung

Nun hat das Volk das letzte Wort über die Energiestrategie 2050. Es wird diese ablehnen und so die Schweiz vor einem Schuss ins eigene Knie bewahren, oder es wird sie annehmen und kann dann niemandem die Schuld für die Folgen in die Schuhe schieben. Deshalb ist das Zustandekommen des Referendums eine Sternstunde unserer Demokratie. Zum Feiern ist es noch zu früh – ich bedanke mich bereits jetzt für Ihren grossen Einsatz und Ihre Unterstützung!

Es ist zu hoffen, dass jene Wirtschaftsverbände, die sich beim Referendum zurückhielten, die neue Chance nutzen werden. Die parlamentarische Beratung drehte sich stark um Einzelheiten und zu wenig um die (Fehl-)Konstruktion der Energiestrategie 2050: Verbot neuer Kernkraftwerke, staatliche Beschränkung des Energieverbrauchs und erzwungener Ausbau erneuerbarer Energieerzeuger. Die Chance nutzen heisst, die Fehlkonstruktion erkennen und mit Blick aufs Landeswohl einen frischen Entscheid fällen.

„Energiewende“ klingt bis heute in vielen Ohren sympathisch. Die Abstimmung können wir gewinnen, wenn wir folgendes beachten:

  • Mit der Abstimmungskampagne JETZT beginnen. Es braucht eine Vorkampagne zur Sensibilisierung für die Nachteile einer Energiewende – wenige Wochen vor der Abstimmung reichen dafür nicht aus.
  • Stimmenvielfalt, da die Leute auf Unterschiedliches ansprechen: verschiedene Interessen – Konsumenten inkl. Mobilität, Sozialpartner, Industrie, Gewerbe, Natur- und Heimatschützer – und verschiedene politische Parteien (national und kantonal).
  • Angriff statt Verteidigung: Eigene Wahrheiten erzählen und die Märchen der Gegner blossstellen.
  • Die Frauen ansprechen.

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